PRP-Eigenblut-Therapie

Die Behandlung mit dem Plättchen-Reichen Plasma („PRP“) ist eine besondere Form der aus der Naturheilkunde altbekannten Eigenbluttherapie. Da sie besonders gute Ergebnisse bei der Hautstraffung/-verjüngung vorweisen kann, wird sie häufig auch als „Vampirlifting“ bezeichnet. Diese Methode gilt als besonders gut verträglich, weil hier mit eigenen Blutbestandteilen gearbeitet wird.

 

Unser Blut …

… besteht aus einer Vielzahl von Zellen, welche die Fähigkeit besitzen, den Körper zu regenerieren und Wunden zu heilen. Besonders unsere Thrombozyten (Blutplättchen) enthalten hochkonzentriert Wachstumsfaktoren, die u.a. für Wundheilung und Zellerneuerung zuständig sind. Diese Wirkung wird in der Naturheilkunde durch die PRP-Therapie im Gewebe konzentriert und potenziert und sowohl therapeutisch als auch kosmetisch in unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt.

 

In Selbstregulation Hautverjüngung und Hautstraffung

Im Gegensatz zu anderen Verfahren mit körperfremden Substanzen werden bei der PRP-Therapie nur das körpereigene Blut eingesetzt. Dabei werden in der Haut biologische Prozesse hervorgerufen, die anstelle einer rein mechanischen Unterspritzung der Falten mit Füllstoffen die Selbstregeneration  anregen.

Wird das Blutplasma  in die Haut eingebracht, werden dort die Haut-, Gefäß- und Bindegewebszellen stimuliert. Dies bewirkt die Produktion von gewebestraffenden Fasern. Die Haut kann in der Folge wieder besser Feuchtigkeit einlagern und Spannkraft entwickeln. Volumen baut sich auf und kleinere Falten verschwinden. Die PRP-Behandlung hat aber nicht nur ein frisches und verjüngtes Aussehen der Haut zur Folge, sondern führt zu einer allgemeinen Verbesserung des Hautbildes und eignet sich daher auch bei Behandlung von

- müder und spannungsloser Haut,

- Akne und Narben,

- großporiger Haut,

- dunklen Augenringen und Tränensäcken,

- unerwünschten Folgen von Hyaluron-Behandlungen (Knötchen)

 

Anregung des Haarwuchses

Die PRP-Therapie zeigt gute Erfolge beim Entgegenwirken von Haarausfall, wobei kahle Stellen nicht älter als vier Jahre sein sollten.

Allerdings erfordert die Haarwurzelbehandlung mit der PRP-Methode etwas Geduld, da erst nach ca. 12 Wochen die ersten Anzeichen für neues Haarwachstum zu sehen sind. In den meisten Fällen ist aber innerhalb von 12 Monaten eine deutliche Verbesserung erkennbar.

 

Weitere Anwendungen

- Schmerztherapie (Trigeminusneuralgie, Kopf, Gelenke)

- Juckreizbehandlung bei unterschiedlichen Hautproblemen

- Beschleunigung von Wundheilungsprozessen

- Arthrose, Überlastungsschäden

Im Hochleistungssport wird die Eigenbluttherapie seit vielen Jahren eingesetzt, um Verletzungen in kürzester Zeit zu kurieren.

 

Ablauf der PRP - Behandlung

In einem Vorgespräch werden zunächst Wünsche, Vorstellungen und die genaue Vorgehensweise besprochen und ein Behandlungsplan erstellt.

Zur Behandlung werden ca. 20 ml des eigenen Blutes aus einer Vene entnommen. Durch Zentrifugieren werden die Blutbestandteile getrennt und das Konzentrat PRP mit einem hohen Gehalt an Blutplättchen gewonnen.

Anschließend wird das PRP zur Revitalisierung von Gesicht, Dekolleté, Hals oder Händen in die Haut eingearbeitet. Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten, z. B. mikrofeine Kanülen oder Hautroller mit winzigen Nadeln. Mögliche Nebenwirkungen wie leichte Rötungen, blaue Flecken und kleine Schwellungen im Bereich der Einstichstellen können vorübergehend auftreten, klingen aber nach kurzer Zeit wieder ab.

Yorckstraße 19
76185 Karlsruhe

 

Tel. 0159-01391426

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Naturheilpraxis Martina Becker